Notiere Namen, Jahreszahlen, Gewerke und politische Kontexte. Suche Archive, digitale Stadtgeschichten, offene Fotosammlungen. Achte auf Sprache: Wer wurde anonymisiert, wer mit Ehre bedacht? Wenn du mit Kindern liest, erkläre komplizierte Begriffe über Beispiele vor Ort. Dadurch wachsen Empathie, Quellenkritik und Neugier für weitere Stationen.
Scanne QR-Codes, prüfe Open-Data-Portale, konsultiere Wikipedia, und vergleiche unterschiedliche Versionen derselben Geschichte. Speichere Geopunkte, sammle Links, markiere Widersprüche. So entsteht ein mobiles Dossier, das du später auswertest, erweiterst und diskutierst. Gemeinsames Recherchieren fördert Dialog, stärkt Erinnerungskultur und macht Lernen draußen angenehm konkret.
Plane kurze Schleifen mit Spielplätzen, Brunnen und schattigen Bänken. Baue kleine Aufgaben ein: Zähle Figuren, finde Symbole, erspüre Oberflächen. Erkläre Hintergründe mit einfachen Bildern. Pausen helfen, Aufmerksamkeit frisch zu halten. Am Ende kann jedes Kind sein Lieblingsdetail zeigen, erzählen, und einen kleinen Aufkleber dazu gestalten.
Wähle stufenarme Wege, breite Gehsteige, taktile Hinweise, ruhige Querungen. Vermeide Kopfsteinpflaster, wenn Rollstühle oder Kinderwagen dabei sind. Prüfe Aufzüge, Rampe, Toiletten. Dokumentiere Hindernisse für andere. Beschreibe Materialien, Stimmungen, Gerüche, damit auch Menschen mit Sehbehinderung mitreisen. So wird Stadterkundung inklusiv, respektvoll und selbstverständlich gemeinsam gestaltet.
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